Neustart oder: Ich liebe To-Do-Listen

1. Dezember 2009 at 11:11 | In Privates, Uni | 16 Comments
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So, nach 3 Wochen der völligen Unproduktivität ist es Zeit für einen Neustart! Der 1. Dezember ist dafür doch bestens geeignet. Neuer Monat, neues Glück! Außerdem ist er quasi schon am 23. schon wieder beendet, denn dann kann man sich ganz demWeihnachtsfest und der Familie widmem!

Bis dahin gibt es doch so einiges zu erledigen, und einen großen Teil wollte ich eigentlich schon im November erledigt haben. Aber dann kam die Grippe und damit war der Zeitplan leider dahin. Aber man kann ja neu planen und der Plan bis zum 23. sieht so aus:

  • Hausarbeit beenden und abgeben, ebenso den übergroßen Bücherstabel wieder in die UB zurückschleppen
  • De officiis liber I übersetzen -> Vom pflichtgemäßen Handeln Buch 1, wie passend ;-)
  • Projekt in Geschichte vorantreiben, d.h. 1. Zeitzeugen Interview vorbereiten und durchführen
  • Gastbeitrag für Yoko schreiben
  • Weihnachtsgeschenke besorgen, immerhin hab ich schon die meisten
  • Weihnachtspost erledigen
  • Fotos bestellen (das Problem mit dem digitalen fotografieren ist, dass man so selten bestellt und einklebt, dabei liebe ich es, mir Fotoalben anzusehen)

Also, auf gehts! Die Arbeit geht doch nie besser von der Hand, als wenn man nebenher noch Weihnachtstee und Plätzchen naschen kann! Oder ist da jemand anderer Meinung?

Kommt am Montag um 12 Uhr zur Alten Mensa!!

28. November 2009 at 21:03 | In Uni, kiel | Leave a Comment
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Die Besetzer der Uni Kiel rufen dazu auf, am Montag dem 30. November um 12 Uhr zur Alten Mensa zu kommen und gegen die Räumung derselben zu demonstrieren.

Um 11 Uhr soll ein Gespräch mit der Uni-Leitung sattfinden, die Besetzer wollen auf jeden Fall weiter arbeiten und hoffen deswegen auf eine Einigung und darauf, ihre Position zu stärken, wenn deutlich wird, dass sie nicht allein sind!

Hausverbot für die Besetzer

27. November 2009 at 22:15 | In Uni, kiel | 5 Comments
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Da wurde den Besetzern der Uni so entgegenkommend angeboten den winzig kleinen, leerstehenden Fahrradladen als Ersatz für die Alte Mensa zu nutzen, und sie haben es einfach abgelehnt. Dabei hätte man für das Plenum am Abend sogar einen Hörsaal nutzen dürfen. So lautete jedenfalls eine Stellungnahme des Uni-Präsidenten.

Bei soviel Undankbarkeit wundert es natürlich nicht, dass Fouquet nun das Betreten der Alten Mensa verboten hat und den widerspenstigen Besetzern mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Nötigung droht. Das Verbot tritt morgen in Kraft. Wen das noch nicht abschreckt, der kann sich an einem weiterem Schmankerl erfreuen: Exmatrikulation von Amtswegen. Das steht in der Verfügung, die heute veröffentlicht wurde.

Nun gehts zur Sache, die Bestzer scheinen auf jeden Fall bis morgen bleiben zu wollen. Nun bleibt zu hoffen, dass sich doch noch ein Kompromiss findet!

Endlich wieder Uni!

24. November 2009 at 15:42 | In Uni | 3 Comments
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Nach fast zwei Wochen hab ich es heute nicht mehr ausgehalten und bin schon um 8 zum Treffen meines Projektkurses gegangen. Erste Frage:“Was hattest du denn?“ „Grippe.“  „Die richtige Schweinegrippe?“ „Wahrscheinlich.“  Und dan das Highlight: „Warst du geimpft?“ Was soll man da noch sagen?

Im Kurs sorgte die Fragestellerin mit noch weiteren Fragen für gute Stimmung! „Wieviele Seiten sind denn das die wir da lesen sollen?“ „So 300.“ „Was? Das geht nicht! Dafür brauch ich ja mindestens 3 Wochen!“ Naja, was erwartet man denn bitte von einem GEschichtsstudium, wenn nicht Lesen?

Ehrlich gesagt bin ich bei sowas ja immer kurz vor dem Durchdrehen, kein Wunder wenn Studenten als faul verschrien werden, wenn da solche Kandidaten rumsitzen!

Danach war ich noch kurz in der Alten Mensa, allerdings war dort noch nicht so viel los. Vor der Tür befindet sich ein Infostand, an den Wänden hingen Tabellen mit den verschiedenen Arbeitskreisen, ein Pressespiegel und verschiedene Listen für Ideen, benötigte Dinge und Terminen. Es gab auch eine Art Frühstücksbuffet, ich war erstaunt über die Vielzahl veganer Brotuafstriche, Kichererbsen scheinen besonder beliebt zu sein, das Glas schien mir ziemlich leer gekrazt.Im großen Hörsaal saßen die Presseleute am PC und vereinzelte Leute unterhielten sich, auf einem Tisch am Eingagn befanden sich reichliche Hintergrundinformationen. An der Tür hängt ein Zettel mit der Bitte auf Film- unf Fotoaufnahmen zu verzichten. Der kleine Hörsaal schien belebter zu sei, ich hab aber nicht reingeschaut. Was natürlich nicht fehlen durfte waren diverse Flyer gegen den Kapitalismus, es gab sogar eine Station in der Vorhalle, an der man sich sein T-Shirt bedrucken kann.

Eigentlich wollte ich auch heute nachmittag gleich zur nächsten Veranstaltung und zur Alten Mensa auch, da geht es um 16 Uhr um die Alten Studiengänge. Aber dafür bin ich noch nicht fit genug und deswegen werde ich am Donnerstag wieder dorthin gehen, da tagt nämlich ebenfalls um 16 Uhr ein Arbeitskreis, der sich mit dem Thema „Studieren mit Kindern“ befasst, da bin ich dabei!

Die Alte Mensa bleibt weiter besetzt!

20. November 2009 at 09:40 | In Uni, kiel | 5 Comments
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Ich muss ja zugeben, dass ich gestern ein bisschen nervös geworden bin. Während ich noch immer nicht nach draußen darf, habe ich mir in den Kopf gesetzt dennoch auf dem Laufenden zu belieben was die Besetzung unserer Uni angeht. Und am morgen vermeldete KielfaengtFeuer auch einiges aus der Alten Mensa in Kiel, allerdings eher kurzes wie „PlenumPlenum“ oder auch einfach nur „Wach werden :) „.

Gut und schön, aber ich hätte schrecklich gern gewusst, wie es denn nun genauer aussieht. Wieviele Leute sind da, wie ist ihre Lage, welche Themen behandeln sie in ihrem Plenum, was brauchen sie noch. Also ein Blick auf ihren Blog. Doch leider gab es auch dort nichts Neues.

Als sich dies bis zum Abend nicht ändert macht sich bei mir Unruhe breit. Andere Unis haben fleißige Twitterer, Bloger und manche sogar einen Livestream von ihren Plena. An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel dagegen:  Informationsleere. Am Abend dann die Meldung zu einem neuen Plenum, auf Twitter konnte man ein paar allgemeine Dinge lesen.

Umso größer dann meine Freude heute morgen, der Blog der Besetzer wurde ordentlich aktualisiert und verfügt gleich über mehrere neue Beiträge!

Rüchblicke über die Tage 1 und 2 und auch die täglichen Plenatermine (morgens um 10h für Interna, abends um 19h die Besprechung der über den Tag erarbeiteten Inhalte). Heute morgen waren 2 der Kieler Besetzter beim Campus Radio, der Beitrag lief allerdings schon um 8.

Auch die KN hat einen Artikel online, ich vermute, dass er auch in der Printausgabe zu finden sein wird.

Nun bleibt nur zu Hoffen, dass die Informationen ab jetzt besser fließen!

Die Uni Kiel brennt, könnte eine Zukunftswerkstatt sinnvoll sein?

19. November 2009 at 14:39 | In Uni, kiel | 9 Comments
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Sie brennt nun also auch, unsere Kieler Christian-Albrechts- Universität.  Leider fließen nur sehr spärliche Informationen von den Kieler Besetzern, sowohl via Twitter als auch in ihrem Blog. Seit gestern Abend nur dieser Eintrag, der allerdings gekürzt worden ist. Mit ihnen kämpfen noch viele, viele weitere Studenten an Unis in Deutschland und Europa. Begonnen hatte alles mit den Wienern, die als erste im neuen Semester ihrem Protest Ausdruck verliehen. Diesmal werden nicht die Rektorate besetzt, jetzt sind es Hörsäle.

Dabei wird neben vielen Sympathie- und Solidaritätsbekundungen auch viel Kritik geübt, nicht nur von außen, sondern auch von Studierenden selbst. Sie sind verärgert über ihre durch die Besetzung ausfallenden Veranstaltungen und erachten die Aktionen als sinnlos, sie glauben nicht, dass durch solche Aktionen ein Erfolg erzielt werden kann.

Ein großer Kirtikpunkt ist die Einbindung vieler linker und linksextremer Bünnisse, Vereinigungen, Gruppen, wie auch immer sie bezeichnet werden. Das schreckt viele ab, denen zwar die Situation an der Uni missfält, die aber nicht plötzlich in die Proteste von z. B. Kapitalismusgegnern eingebunden werden möchten.

In dem Buch „Pädagogische Werkstattarbeit“ von Waldemar Pallasch und Heino Reimers wird im Kapitel 4 die „Zukunftswerkstatt“ erörtert. Eine Zukunftswerkstatt gliedert sich in fünf Phasen:

  1. Vorbereitung
  2. Kritikphase
  3. Phantasiephase
  4. verwirklichungsphase
  5. Nachbearbeitung

In der Vorbereitung werden die Organisatorischen Dinge erledigt, so Materialien beschafft, Räume für Gruppen- und Plenumsarbeit organisiert, eine konkrete Fragestellung erarbeitet usw.

In der Kirtikphase kann dann JEDER der Teilnehmer offen seine Kritik äußern. Diese ungeordnete Kritik kann auf Karteikarten gesammelt und an Stellwänden ausgestellt werden. In dieser Phase bleiben ALLLE Äußerungen UNKOMMENTIERT. Hat jeder seine Kritik geäußert können die einzelnen Kritikpunkte zusammengefasst werden, da häufig ein Kritikpunkt mehrmal sin anderen Formulierungen anzutreffen ist. Außerdem müssen die Kritikpunkt enach Relevanz geordnet werden. Dann werden Gruppen gebildet, die sich einzelner Kritikpunkte annehmen.

In der Phantasiephase kann man in einem Brainstorming alle Ideen vorbringen, die den behandelten Kritikpunkt aufheben oder verbessern könnten. Eine Realisierbarkeit ist dabei nich von Belang, es wird quasi eine Utopie erstellt. Auch die Phantasien werden am Ende gebündelt. Dann entschiedet die Gruppe an welchen Phantasiethemen oder -sätzen sie arbeiten will.

Mit den kreativen Lösungsmöglichkeiten aus der Phantasiephase wir dann die Verwirklichungsphase bestritte. Hier werden nun utopische Entwürfe ausgwählt und auf ihre Umsetzbarkeit überprüft, dann ein Verwirklichungsvorschlag und schließlich ein Verwirklichungsplan erstellt. Am Ende dieser Phase soll die Gruppe eine konkrete Aktion oder ein Projekt erarbeitet haben.

In der Nachbereitungsphase werden dann die Aktionen oder Projekte in die Tat umegsetzt.

Zentraler Punkt der Zukunftswerkstatt ist die Beteiligung möglichst vieler verschiedener Gruppen die nachher an dem Ergebnis partizipieren werden. Also an der Uni Studenten möglichst vieler Fakultäten, Instituten und Seminaren, Dozenten und Professoren aber auch Sekretärinen, Hausmeister, Mensaangestellte, Bibliotheksmitarbeiter, Schüler, Eltern, Leher, Kieler usw. Sie alle arbeiten an einer konkreten Fragestellung und gelöst von politischen Ansichten an einem konkreten Problem.

Eigentlich eine Methode, die man ausprobieren sollte, finde ich!

Literatur:

Waldemar Pallasch, Heino Reimers: Pädagogische Werkstattarbeit, Eine pädagogisch-didaktische Konzeption zur Belebung der traditionellen Lernkultur, Weinheim/München 1990.

Alte Mensa in Kiel besetzt

18. November 2009 at 21:11 | In Uni, kiel | 6 Comments
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Nun gibt es also auch in Kiel einen besetzen Hörsaal, die Alte Mensa wurde auserkoren um den Protest auch im Norden ein Zuhause zu geben. Und um ganz ehrlich zu sein, einerseits bin ich ziemlich enttäuscht mit meiner blöden Grippe das Bett hüten zu müssen.

Wenn ich dann aber tweets von anderen Besetzungen lese, weiß ich nicht, ob ich auch so nicht hin ginge. Düsseldorf vermeldet, das Essen der Besetzer werde VEGAN sein. Also völlig frei von jeglichen Tiererzeugnissen, ohne Ei, Milch, Fleisch, Fisch, Butter usw. Permanent werden einem nicht nur die Kapitalismuskritik um die Ohren gehauen, sondern auch der Welthunger, der Tierschutz, auch Atomenergie und der Klimawandel sind natürlich gewaltige Schlagworte.

Das ist ja auch alles schön und gut, aber vielleicht wäre es mal an der Zeit, sich um nur ein Problem zu kümmern. Und das wäre in diesem Fall die Bildungspolitik, die Situation an unseren Universitäten und Schulen! Und das ohne irgendwelche ideologische Polemik, sondern verdammt nochmal pragmatisch und themenorientiert! Konkret erarbeiten, was wir von unseren Bildungsanstalten erwarten, wie wir ausgebildet werden wollen, wie wir als angehende Lehrer später unsere Schüler ausbilden wollen.

Ich habe es satt, wie Schule und Universtität derzeit funktionieren, aber ich habe es ebenso satt, dass der Protest gegen diese Zustände zu einem Protest gegen alles wird, dass man auf dieser Welt verbessern könnte oder müsste!

Infos:

Kiel fängt Feuer

auf Twitter

Kielerleben

AStA Kiel

Fördeflüsterer

Angeblich 9 Polizeitransporter gegen Schüler!

18. November 2009 at 13:16 | In Schule, Uni | 3 Comments
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In Düsseldorf ist seit heute morgen im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks die Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf besetzt, derzeit harren wohl noch 30 Schüler in der verriegelten Schule aus. Anfangs sollen es 40 gewesen sein, zwischenzeitlich 60.Die TAZ berichtet, das die Aula zwischenzeitlich von 200 Schülern besetzt gewesen sei.  Gegen einen Schüler wurde Anzeige wegen Huasfriedensbruch erstattet. Inzwischen ist die Polizei, die mit 9 Transportern angerückt sein soll ,wohl in die Schule gegangen, es gibt einen Livetweed von blockdorf aus der Schule. Bilder oder Videos konnte ich bis jetzt nicht finden.

Edit: Um 13:15 sind die Schüler nach einer Räumungsdrohung freiwillig gegangen, am Abend soll es Bilder von der AKtion geben. Die Albert-Einstein-Oberschule in Berlin ist anscheinend ebenfalls und auch weiterhin besetzt. Ein BEricht mit Fotos findet sich online bei der Rheinischen Post.

My very dear friend, Mr Winterbottom!

6. November 2009 at 14:21 | In Allerlei, Uni | 11 Comments
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Ich denke, jeder kennt Dinner for one! Als Gedächtnisstütze:

Zur Rechten von Miss Sophie sitz Mr Winterbottom. My very dear friend, wie Miss Sophie betont. Eigentlich dachte ich, der gute Mann hätte das zeitliche gesegnet und könne deswegen nicht bei der Party mitmischen. Aber weit gefehlt!

Als ich mich heute mit einer nagelneuen Textausgabe für eine unfassbare 3 in der Einstiegsklausur der Exercitia Latina belohnte, habe ich erfahren, was Mr. Winterbottom in Wahrheit treibt: Mr. Winterbottom

Hilfe, meine Bücher vermehren sich unkontrolliert!

5. November 2009 at 11:49 | In Bücher, Uni | Leave a Comment
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Es ist schon eine komische Sache mit den Hausarbeiten. Solange man schreibt tauchen immer weitere Aufsätze und Bücher auf, die man UNBEDINGT berücksichtigen muss. Das bedeutet lesen, exzerpieren, anstreichen und möglichst schon markieren, welche Textstellen für welchen Abschnitt der Hausarbeit wichtig sind.

Vor einer Woche sah das Regal mit den Büchern für die Hausarbeit noch so aus: Regal 29.10.

 

 

 

 

 

 

Heute bietet sich mir dieses Bild:

Regal am 5.11.

 

 

 

 

 

 

 

 

Da muss ich wohl noch ein bisschen mehr Zeit investieren…

Endlich wieder Mensa

3. November 2009 at 16:58 | In Uni | Leave a Comment
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Noch eine dreiviertel Stunde bis zum Philosophieseminar. Die Lektüre aus dem Geschichtsprojekt ist abgeschlossen, da kann man sich ja mal was gönnen! Also ab in die gute Mensa II. Sieht von außen ätzend aus, riecht beim Reinkommen nach Kantine und Klo, bietet aber heute immerhin Gabelspaghetti mit Gulaschsoße für nur 1,20€. Da kann man nicht viel falschmachen denke ich und gehe die Treppen rauf zur Essensausgabe. Um 11:35 Uhr ist der Andrang noch erträglich und das Essen dampft in den Wannen ohne dass ein Gericht schin ausverkauft ist.

Ein paar Minuten später sitze ich mit meinen Gabelspaghetti, die eigentlich kurze Makkaronis sind, am Tisch. Das Fleisch muss ich ganz schon intensiv suchen, ich frage mich, wie man Fleisch sooo klein schneiden kann ohne Hackfleisch zu produzieren. Schmeckte aber ganz ok und es war auch noch schön warm.

Bei der zweiten Gabel sprach mich dann ein junger Mann an und fragte, ob er sich dazusetzen dürfe. Zwar waren da noch Tische unbesetzt, aber zu zweit kann so ein Mittag ja auch netter sein. Lustigerweise wollte der sich aber gar nicht unterhalten. Er war einfach zu sehr damit beschäftigt vier Schüsseln Beilagen neben seinem panierten Fleischlappen auf dem Teller zu platzieren. :-P

Scheine gibt es nur für BAs

30. Oktober 2009 at 20:30 | In Uni | 5 Comments
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Ach ja, es ist doch wirklich eine prima Sache: Freitag Nachmittag um 14 Uhr in einem stickigem, überfüllten Hörsaal zu sitzen und der Dinge zu harren, die da wohl kommen mögen. Um einen herum etwa 300 Erstsemesterstudenten, die aufgeregt ihre erste Uniwoche Revue passieren lassen. Das Lesen meines Aufsatzes kann ich mir schon eine Viertelstunde vor Vorlesungsbeginn sparen.

Endlich beginnt die Vorlesung, eine Einführungsvorlesung, aber es war die einzige, die in meinen Stundenplan passte. Die Reihenfolge ist etwas komisch, das gebe ich gern zu, denn es handelt sich hierbei um meinen letzten Schein. Aber was solls, besser spät als nie.

Stoisch lasse ich die Begrüßung der Erstsemester und die Erläuterungen zu ihren Modulen an mir vorüberziehen. Die ersten 15 Minuten sind schon vorüber. Da steht es dann weiß auf blau an der Wand: Scheinerwerb nur für den neuen Studiengang.

Ja herrlichen, vielen Dank und auf Tschüss, das war er dann, der Traum von scheinfrei in Pädagogik nach diesem Semester.

Die Seminararbeit

29. Oktober 2009 at 17:46 | In Bücher, Uni | Leave a Comment
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Es ist doch jedes Semester das Selbe, die Hausarbeiten stehen vor der Tür. Als Endprodukt eines Seminars sorgen diese 12-15 bzw. 20-25 Seiten dafür, dass man den begehrten Schein erhält. Außerdem hat man ja stest ein weiteres Ziel vor Augen: Die Examensarbeit. Bis jetzt war ich immer mehr oder minder unstrukturiert bei der Sache.

Die Literatur habe ich mir im Laufe des Semesters zusammengesucht, kopiert, gelesen. Das Thema stand meist schon fest und dank eines Referats gibt es auch schon ein Handout mit den wichtigsten Punkten. Wenn es dann aber an das Schreiben geht, wird es irgendwie komsich. Dann überlege ich ewig was ich wie schreiben will. Auf dem Fahrrad, beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, wo auch immer. Mit Glück behält man die Ideen, leider gehen aber auch einige verloren. Steht dann dieGliederung, muss die Literatur nochmal kompöett gesichtet werden. Der größte Albtraum ist, wenn ich weiß, das ich eine wichtige Information irgendwo gelesen habe, aber nicht mehr, in welchem Buch oder Aufsatz, geschweige denn auf welcher Seite. Das frisst ordentlich Zeit, denn für die Fußnoten braucht man die genaue Seitenzahl.

Letztes Semester habe ich dann ein Buch aus der altbekannten blau-roten UTB Taschenbuchreihe gekauft. „Von der Idee zum Text, eine Anleitung zuVon der Idee zum Textm wissenschaftlichen Schreiben“ heißt es. Es gibt datalierte Tips und Strategien um eine Seminararbeit erfolgreich und nervenschonend über die Bühne zu bringen. Von „Lust und Frust beim wissenschaftlichen Schreiben“ geht es in 9 Kapiteln von der „Arbeits- und Zeitplanung“, über „Von der Idee zur Fragestellung“ und dem „Weg durch den Forschungsdschungel“ zu „Strukturen finden“, der „Rohfassung“, das „Leserbezogen schreiben“ und am Ende zum „Überarbeiten“ und den wichtigen „Tipps und Tricks bei Schreibblockaden“.

Ich liebe dieses Buch, bei meiner jetzigen Arbeit über den Codex Eberhardi, das Güterverzeichnis der Reichsabteifulda leistet es gGoßes! Nach der Vorarbeit habe ich heute mit dem Schreiben begonnen und an einem Nachmittag schon 4 Seiten der Rohfassung geschrieben. Bei dem Tempo bin ich nächste Woche fertig und das viel entspannter und strukurierter als sonst! Eigentlich war ich ziemlich ärgerlich darüber, wegen des Praktikums die Arbeit noch mit ins neue Semester zu schleppen, aber es ist entspannter als ich dachte!

Wer also auch mit seinen Hausarbeiten hadert oder wer vor seiner ersten Hausarbeit steht, dem sei dieses Buch herzlichst anempfohlen, es lohnt sich! Die ISBN lautet: 978-3-8252-2334-2

Neuster Lateingossip

27. Oktober 2009 at 11:01 | In Uni | 2 Comments
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Heute in der Mensa. „Sei froh, dass du dich nicht angemeldet hast für die Zwischenprüfung! Von 19 Prüflingen sind 11 durchgefallen!“

Ich fühl mich gerade soooo erleichtert!

Jetzt gehts los!

27. Oktober 2009 at 06:54 | In Musik, Uni | 3 Comments
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Nun geht es wieder zur Uni! Neues Semester, neue Veransaltungen, neue Leute. Ich bin schon gespannt und freue mich.

Und für einen guten Start, neue Musik und frischer Kaffee! Norah Jones mit Chasing Pirates, ich freu mich auf das Album!

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