Die Ruhe vor dem Sturm
25. Oktober 2009 at 09:04 | In Bücher, Kind | 3 CommentsTags: Sonntag, Schweigeminute, Kindergeburtstag, Siegfried Lenz, Bertina Hinrichs
Um halb drei wird sie einfallen, eine Horde von vier Prinzessinnen, einem Prinzen, drei Miniprinzessinnen und ihren Eltern. Bis dahin ist zum Glück aber nicht mehr soviel zu erledigen. Die Malvorlagen sind ausgedruckt, die Stifte gespitzt, kleine Geschenke liegen bereit, Süßigkeiten müssen nur noch auf die Teller drapiert werden. Es braucht nur noch etwas neuen Kuchen und die Kinder bekommen noch Muffins, die sie dann selber schmücken dürfen und damit hat sich die Sache dann auch.
Und da ich dank der Zeitumstellung eine Stunde mehr habe, werde ich mich nun mit Siegfried Lenzens „Schweigeminute“ und Bertina Henrichs’ „Die Schachspielerin“ ins Bett kuscheln. In einem gemütlichen Kapuzenpulli und mit der schokobraunen Decke. Die Ruhe vor dem Sturm genießen…
Die Prinzessin und die Ponystiefel
24. Oktober 2009 at 20:54 | In Kind, Klamotten | 4 CommentsTags: Geburtstag, Kinderstiefel, Ponystiefel
Um ehrlich zu sein, ich hätte nichts dagegen auch nochmal meinen vierten Geburtstag zu feiern! Jede Menge Kuchen und Kekse, eine quasi komplett neue Wintergarderobe, Bücher, Spielsachen und dann als Krönung noch 3 Paar neue Stiefel.
Die Lütte hat es mit Klamotten und vor allem mit Schuhen, schon seit dem ersten Paar, das holten wir ihr mit 9 Monaten, ist sie großer Fan des Schuhkaufens! Und so war die Freude groß, als die blauen Winnie Pooh-Gummistiefel zum Vorschein kamen. Noch größer wurde die Freude, als die Patentante sich mit mir und der Lütten in den Sophienhof zu Görtz begab um ein neues Paar Winterstiefel zu erwerben.
Grenzenlos wurde die Begeisterung bei braunen Stiefeln mit einem Ponykopf am Schaft. Die passten auch hervorragend, doch Mama wollte, wie Mamas nunmal sind, doch lieber die wasserdichten und gefütterten Goretexstiefel. Aber alles Locken drohte vergebens zu sein, die Ponystiefel wollte die Lütte auf keinen Fall ausziehen. Langsam wurde ich nervös und fürchtete schon die berüchtigte Schreiattacke auf dem Fußboden. Das Geschäft war voll, die Stiefel waren auch wirklich schön. „Ok, wenn du jetzt noch Winterstiefel anprobierst, dann nehmen wir die Ponystiefel auch mit!“ Hab ich das wirklich gesagt? War ich das? Gleich zwei Paar Stiefel?
Ja, ich hab es getan. Die Lütte zog die Ponystiefel aus, probierte die anderen Stiefel an, zum Glück passten diese auch. „Kann ich jetzt die Ponystiefel wieder anziehen?“ Ja, und so verbrachte die Prinzessin einen wunderschönen Geburtstag in ihren Ponystiefeln. Und die Prinzessin hätte sie auch am liebsten zum Schlafanzug getragen. Nun stehen sie neben dem Bett und ich denke, spätestens zum Frühstück werden sie wieder an den Füßen sitzen…
Müde bin ich, geh zur Ruh
23. Oktober 2009 at 23:50 | In Kind | 3 CommentsSo, mein Werk für heute ist vollbracht, hoffentlich freut sich die Lütte auch, wenn sie morge
n früh wach wird… Und wehe, sie tut dies vor 8 Uhr, dann schmollt Mama!
Prinzessinnenkekse
20. Oktober 2009 at 12:32 | In Kind, Kochen | 4 CommentsTags: kekse, Keksrezept, Kindergeburtstag, Prinzessinnenkekse
Der Geburtstag rückt näher und die Vorbereitungen nehmen ihren Lauf. Heute waren die Kekse dran, jetzt muss ich sie nur gut verstecken, damit sie auch bis zum Wochenende reichen!
Wer sich auch mal daran versuchen möchte, hier das Rezept:
250 g Butter
250 g Zucker
2 Eier
1 Pkt. Vanillezucker
1 Pkt. Zitronenzucker
1 Priese Salz
450 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
Alles zu einem Teig verkneten und danach ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen. Danach dann ausrollen, ausstechen und im Ofen backen. Da unser Gasherd nicht mehr so richtig geht, kann ich zu Dauer und Temperatur keine genauen Angaben machen, ca. 8-10 Minuten bei 180°C müssten aber hinkommen. Wenn die Kekse am Rand goldbraun sind rausholen.
Ich hab unsere Kekse dann noch mit rosa Zuckerguss (einfach einen Teelöffel Himbeermarmelade unterrühren), silbernen Streuseln und „Prinzessinnenjuwelen“ verziehrt. Aber das kann man ja machen wie man gerade Lust hat.
Mädchenkram
19. Oktober 2009 at 11:25 | In Kind, Privates | 6 CommentsTags: Glitzer, H&M, Mädchenkram, Nanunana
So, da wurden schnell H&M und Nanunana unsicher gemacht. Dies ist die Ausbeute für die Party am Wochenende:

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
17. Oktober 2009 at 16:59 | In Kind, Käufliches | 5 CommentsDoch dieses spricht nur eins: Hässlich!
Die Lütte war mit Patenonkel und-tante unterwegs. Als sie sich weigerte noch mit zum EInkaufen zu kommen, wandten die beiden den ältesten und erfolgversprechendtsen Trick bei kleinen (und großen) Mädchen an: „Du darfst dir auch was aussuchen!“
Und jetzt haben wir das Ding zu Hause und die Lütte unterbricht ihr Spiel nur ganz kurz für einen Satz: „Mama, ist DAS nich WUNDERSCHÖN!?!“
Tritratrallala, tritratrallala
27. März 2009 at 19:10 | In Kind | 1 CommentTags: Kasperl, Puppentheater
Kasperl ist in der Stadt und wir haben brav mitgerufen! 
JAAAAAAAAAA! NEIIIIIIIIIIIIIIIIIN! DAAAAAAAAAA! DIE HEXEEEEEEEEEE!
Es gab die Geschichte von der Hexewackelzahn. Die wist einfach aus der Puppenkiste in den Waldabgehauen und Kasperl und Hund Wuscheln wollten sie suchen. Wuschel ist einfach allein vorgelaufen, während Kasperl die oma über sein fortbleiben informiert hat. Und dann hat sich der unglückseelige Hund auch noch von der Hexe in ihr Häuschen locken lasen. Zum Glück hat Kasperl den Wuschel gerettet und auch noch den Zauberer überlistet. Puh!
Krank, mal wieder…
9. März 2009 at 15:17 | In Bücher, Kind, Schule, Uni | 2 CommentsTags: Arzt, Bronchitis, Der Chinese, Die Tore der Welt, Erkältung, Fieber, Henning Mankell, Ken Follett, Kind
Ja, dass war ein herrliches Wochenende: Ein Kind mit 40,2°C und „brummender Lunge“, einer eigenen Bronchitis und entzündeten Nebenhölen und dazu wirklich unappetitlich grauem Wetter. Nach einem Antibiotikum geht es der Kleinen besser und zur Erholung haben Oma und Opa sie aufs Dorf geholt. Viel frische Luft und geduldiges Verwöhnen sollten das Kind recht schnell wieder auf den Damm bringen!
Mir steht der Arzt erst bevor, aber ich fühle mich ziemlich zerschlagen und bin recht kurzatmig, man will ja nun nicht ernsthaft krank werden und sich einmal abhören lassen…
Wochenenden im Bett haben aber etwas Gutes, ich habe den Chinesen beendet und die Tore der Welt in 2 Tagen durchgelesen. Knapp 1300 Seiten waren es, es ist offensichtlich, dass ich nicht viel anderes gemacht habe in der Zeit…
Die letzte Stunde im Praktikum war wieder rund, die Kinder drückten brav ihr Bedauern aus, dass ich nun nicht mehr den Unterricht bei ihnen mache und die Mentoren haben mich gelobt. Nun sind die 2 Wochen so schnell vorbei, dass ich es kaum glauben kann. Ein bisschen traurig bin ich ja, es hat mir wirklich Spaß gemacht!
Nun steht die neue Lernphase an: ZWISCHENPRÜFUNG
Also, auf auf, keine Müdigkeit vorschützen und jetzt endlich Vergil übersetzen!!!
Diskriminierung von Lebensmitteln
24. Februar 2009 at 21:00 | In Kind | Leave a CommentTags: Mittagessen, Tortellini, Wutanfall
Ja, das Leben ist schwer! Schon die Kleinsten müssen lernen, dass das was man bekommt oft nicht das ist, was man eigentlich wollte. Unsere Lütte stellte dies nun ebenfalls fest.
Was war geschehen? Beim Essen mühte sich das Kind seine Erbsen auf die Gabel zu bekommen. Der Vater wollte seiner Tochter natürlich zur Hilfe kommen und verrührte die Erbsen mit den Tortellini. Dank vieler Eier und noch mehr Käse klebte alles großartig zusammen und die Erbsen -an den Tortellini klebend – hätten sich eigentlich gut essen lassen müssen. Das dachten allerdings nur Mama und Papa.
Kaum war Papa zur Tat geschritten, erhob sich ein infernales Gebrüll, das Kind drückte unüberhörbaren Widerwillen aus. „Was ist denn nun los? Der Papa wollte nur helfen und nun schreist du so. Das ist aber wirklich nicht nett!!!“ Alles Leid und vor allem alle Wut, die ein Mädchen von drei Jahren aufbringen kann, blicken aus von Tränen verschwommenen blauen Augen. Erbost zeigte die Lütte auf ein Stück Trotellinifüllung und das Stück Pasta, aus dem ebendiese herausgefallen war. Voller Verachtung und Ekel sprach sie: „Papa hat einfach umgerührt, ich wollte das nicht, und jetz hab ich DAS DAAAA!“
Gemütlichkeit und Frösche
17. Februar 2009 at 20:51 | In Kind | Leave a CommentTags: Frosch, Schlafen, Vergil
Es gibt etwas urdeutsches, dass ich nicht missen möchte: Die Gemütlichkeit.
Im Moment ist es besonders gemütlich hier! Die Lütte ist nach einem bösen Traum („Mama, ich habe einen Frosch gesehen!“) ins Schlafzimmer getappst. Unter Mamas Decke gekuschelt schlief sie nach 3 Seiten Vergil Biographie auch schon wieder tief und fest, Fachbücher bringen Kinder schnell und zuverlässig zum einschlafen
.
Nun liegt sie also da, lacht im Schlaf hin und wieder leise und denkt nicht daran, dass es für Mama und Papa nachher ziemlich eng wird…
Dafür wird mir jetzt ganz warm ums Herz, denn es ist wirklich reizend beim Vergil übersetzten einen Blick auf ein so seelig schlafendes Kindchen werfen zu können. Das ist gemütlich!
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