
Dieses Buch sieht harmlos aus. Isaac Bashevis Singer des Schweizers Stephen Tree. Eine Biografie über einen Nobelpreisträger, der es als Sohn eines Rabbis aus Polen 1935 nach New York schafft und dort jiddische Werke über das jiddischsprachige Judentum verfasst.
Interessant und aufgrund der dort beschriebenen absolut fremden Lebenswelt auch spannend, aber nicht wirklich aufwühlend. Geeignete Lektüre für Freistunden im Lehrerzimmer oder Vertretungsstunden, in denen die Schüler mit Aufgaben versorgt sind.
Bis man Seite 150 erreicht.
“Sie metzelten alles nieder, zogen Männern die Haut bei lebendigem Leibe ab, ermordeten kleine Kinder, vergewaltigten Frauen und schlitzten ihnen hinterher den Bauch auf, um Katzen einzunähen.
“
Szenen der Chmielnicki-Prognome von 1648. Lebendige Katzen in Frauenbäuchen.
Das sind die grausamsten Sätze, die ich je gelesen habe!
Der Mensch ist ein grausames Raubtier…
Dann solltest du nie das Buch “American Psycho” lesen.