Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Und bevor und während es brannte, haben die Mürbeteigstrudel am ersten Adventswochenende ordentlich zuwachs bekommen. Die Rezepte und Fotos gibt es im Laufe der nächsten Tage, fangen wir aber mit diesem Traum aus Honigkuchen und pinkem Zuckerguss an, dem Honigkuchen-Einhorn.
Wie man vielleicht erkennt, handelt es sich dabei um ein Honigkuchenschaukelpferd, dem das entscheidende Körperteil vor dem Backen liebevoll und per Hand an die Stirn geklebt wurde.
Der Teig ist ganz schnell gemacht:
175 g flüssigen Honig, 75 g Zucker (in einer früheren Version dieses Artikels, war an Stelle des Zuckers Mehl angegeben. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen!) und 25 g Butter in einem Topf erhitzen, fleißig rühren und warten, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Dann 2 EL Lebkuchengewürz und 1 TL Zimt dazugeben. Allein dieser Geruch macht mich schon immer ganz euphorisch!
Die Mischung dan etwas auskühlen lassen und in der Zeit ein halbes Päckchen Backpulver unter 300 g Mehl mischen. Ein Ei und die Honigmasse werden dann mit dem Mehl zu einem Teig geknetet, den ich dann über Nacht im Kühlschrank verstecke, damit die Gewürze schön durchziehen können.
Am nächsten tag rollt man den Teig dann etwa einen halben Zentimeter dick aus und sticht die Pferdchen aus und macht sie manuell zu Einhörnern, die dann für 12-15 Minuten in den Ofen möchten, bei etwa 175°C.
Wenn die Tierchen dann auskühlen rührt man einen feinen Guss aus einem EL Himbeermarmelade (am besten diese ohne Stückchen!), 250 g Puderzucker und 3 El Zitronensaft an. Den Guss in einen Gefrierbeutel füllen, ein kleines Loch in eine der unteren Ecken schneiden und fertig ist der Spritzbeutel. Die Einhörner also mit pinkem Guss aufhübschen, Zuckerperlen drauf und dann nur noch lange genug warten, bis der Guss auch fest geworden ist.





