Durchgelesen!

14. November 2009 at 20:05 | In Bücher | 8 Comments
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Wenn man so vor sich hin kränkelt mit Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen, etwas Kurzatmigkeit und Schwindel, dann gibt es nur einen Platz an dem man sich besser fühlt: Im Bett, mit Tee und extra Wolldecken über der normalen Decke. Um das ganze noch schöner zu machen, habe ich auch einen Stapel Bücher mitgenommen. „Antonio im Wunderland“, „Simon“, „Der Junge im gestreiften Pyjama“ und noch ein viertes, über das ich noch ein bisschen mehr berichten möchte.

Schon auf den ersten Seiten begegnete mir dieser doch sehr eindrucksvolle Satz, gedachtvon einem Mann, der von seiner Frau beim Ehebruch ertappt worden war. Sie will nun ausziehen und er ist zutiefst bekümmert über diese Aufregung.  „Nicht einmal Gewissensbisse empfand er deshalb – sagte er doch, dass er ein hübscher, lebenslustiger, vierunddreißigjähriger Mann wie er seiner Frau, die nur um ein Jahr jünger war und sieben Kinder geboren hatte, keineswegs treu sein könne.“ Die sieben Kinder hatte die arme Frau, Dolly genannt, in neun Ehejahren geboren, er konnte ja nun wirklich nichts dafür, dass sie inzwischen einfach nicht mehr reizvoll war!

Diese doch eher erschreckenden Einsichten in eine Ehe gab Leo Tolstoi in seinem Roman „Anna Karenina“, der 1878 veröffentlicht wurde. Er spielt in der damaligen russischen Oberschicht und dies auf, wie ich finde, sehr unterhaltsame Art und Weise.

Die Schwester des untreuen Gatten, Anna Karenina, kommt nach Moskau um die Ehe des Bruders zu retten und ihre Schwägerin Dolly von der Scheidung abzuhalten. Dabei lernt sie Wronski kennen, der sich sogleich in sie verliebt und nach einigem Werben gewinnt er auch Annas Liebe, worauf die Schwester des Ehebrechers selbst zur Ehebrecherin wird.

Besonders unglücklich durch die plötzliche Liebe Wronskis zu Anna ist die junge Kitty, hatte er doch zuvor um sie geworben. Aus diesem Grund hatte sie auch noch vor dem Ball, auf dem das Unheil seinen Anfang hatte, den Heiratsantrag ihres zweiten Verehrers Ljewin ausgeschlagen.

Eine vertrackte Situation mit vielen unglücklichen Menschen, die zwar reich aber irgendwie doch auf der Suche nach etwas sind, dass sie sich einfach nicht kaufen könne.

Ich mag Tolstoi sehr gern, Krieg und Frieden war zwar lang, aber dennoch schön. Dieses Buch jedoch ist mit seinen weniger als 400 Seiten wirklich ein gut lesbares Buch, auch für Leser, die sich nicht gleich auf ein Buch mit 1650 Seiten einlassen möchten! Die Figuren in dem Roman sind wundervoll gezeichnet und es gibt auch immer wieder komische Momente in der ganzen Dramatik. Also ein Klassiker, der mir auch 2009 noch sehr gefallen hat!

Reingehört: The Fall

14. November 2009 at 12:45 | In Musik | 1 Comment
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Gestern ist endlich The Fall erschienen, das neue Album von Norah Jones, auf das ich mich wirklich sehr gefreut habe! Zunächst: Ich werde es aufgeben bei Itunes etwas vorzubestellen! Auch wenn es dann manchmal ein Lied extra gibt, dafür klappt es NIE rechtzeitig und man kann die Musik OHNE Vorbestellung IMMER eher hören als mit.

Dann aber nun zum Album selbst, das ich wirklich wunderschön finde. Ich hab gestern fast den ganzen Tag mit Büchern und dieser Musik im Bett verbracht. Da war die Erkältung gleich besser auszuhalten! Das erste Lob gibt es übrigens für das Cover, dieser riesen Bernadiner ist ja wirklich zum Knutschen! Es sind 13 Lieder auf der normalen Version des Albums, das eine dreiviertel Stunde lang ist.

Norah Jones und ihr Stimme sind unverkennbar, neben Chasing Pirates gefallen mir besonders Tell Yer Mother, und It’s Gonna be  .

Ein sehr schönes Album, dass mir diesen doch allzu grauen November sicher ein wenig versüßen wird!

Stöckchen: Ergänze

12. November 2009 at 11:05 | In Allerlei | 15 Comments
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Wenn man krank im Bett gammelt, dann freut man sich über jede Ablenkung. Konna hat mir ein Stöckchen zugeworfen, super, wieder ein paar Minuten Beschäftigung:

- Ich höre gerade … wie die Autos draußen über das Kopfsteinpflaster holpern.

- Vielleicht sollte ich … das Fenster schließen, mehr Tee trinken und schlafen.

- Ich liebe …meine schöne kuschelige Decke.

- Meine besten Freunde sind … die Leute, die mich schon seit der Schule begleiten, vor allem meine beiden LK-Mädels.

- Ich verstehe nicht … warum ich mich entschlossen habe Latein zu studieren.

- Ich habe keinen Respekt vor … der BILD.

- Ich hasse … dass das Wetter momentan so ekelig und grau und nass ist.

- Mein Nickname bedeutet … die Blumenliebende. Eine römische Frühlings- und Erdgöttin.

- Liebe ist … ein riesengroßer Rückhalt!

- Irgendwo ist irgendjemand … da.

- Ich werde immer …den November nicht mögen.

- Ewigkeit ist wie … langweilige Pädagogikvorlesung mit Anwesenheitspflicht.

- Was ich niemals verlieren möchte ist… meine Familie.

 

Ich werfe mal weiter an Fenja, Maria, Sarah Bea und an alle anderen Leser, die Stöckchen mögen, wenn ihr Lust, Zeit und noch nicht gefangen habt.

Schienensuizid- Robert Enke macht fassungslos

10. November 2009 at 21:15 | In Allerlei | 5 Comments
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Warum tut man das? Wie kann man so verzweifelt sein und sich vor einen Zug werfen? Einen so brutalen Weg zum Sterben wählen und dabei auch das Leiden der Zugführer in Kauf nehmen? Warum lässt man seine Frau und ein nur acht Monate altes Kind zurück, seine Familie, seine Freunde?

Wie groß muss das Leid eines Menschen sein, der sich zu solch einer heftigen Handlung entschließt?

Es hinterlässt immer Ratlosigkeit, dabei ist Robert Enke jetzt zwar ein prominentes Beispiel, aber von 1997 bis 2002 haben jede Woche 18 Menschen diesen Weg gewählt.

Das macht mich wirklich mal sprachlos…

Ein historischer Tag!

9. November 2009 at 21:14 | In Allerlei | 3 Comments
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Wenn ich mir Twitter so anschauen, sehen gerade alle irgendwas im Fernsehn, das ich nicht sehe. Irgendwas von wegen 20 Jahre Mauerfall. Ich war damals erst 5und muss gestehen, meine Erinnerungen sind mehr als verschwommen.  Der 9. November hat im Laufe der Zeit einiges durchgemacht.

Ein weiterer Schlag: Niemand will ernsthaft anerkennen, dass DIESER Auftritt der eigentliche Auslöser für die Wiedervereinigung der DDR und der BRD gewesen ist.

Das hat der Hasselhoff doch nun wirklich nicht verdient!

Und damit ihr alle sein Größe erkennt, noch eine weitere Glanzleistung dieses Ausnahmetalents:

 

Endlich fertig!

8. November 2009 at 23:03 | In Musik | 4 Comments
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Irgendwie ist es immer ein cooles Gefühl, wenn man eine Aufgabe erledigt hat. Im konkreten Fall war das jetzt zwar nur ein Handout, auch Handzettel genannt, aber das muss gefeiert werden: Mit Musik!!!

Und nun ins Bett, Anna Karenina ruft mich!

Frauen bloggen interessanter als Männer

8. November 2009 at 19:00 | In Kater | 6 Comments
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… kann man bei rundumkiel lesen. „Aber Frauen schreiben auch andauernd über Katzen und stellen dementsprechend viele Bilder von denen online ^^“ sagt da  Schaps.

Und um natürlich den Erwartungen, die meine Leser an mich als Frau haben, gerecht zu werden. Hier ein Bericht über meine Katze, natürlich MIT Foto.

Meine Katze ist ein Kater. Er heißt James und hat vielseitige Interessen: Fressen, Schlafen, sein Fell sauberschlecken, Fressen, Schlafen, am Kratzbaum kratzen, Fressen, Schlafen, lautstark mautzen weil er noch kein Fressen hat, Schlafen, lautstark Mautzen weil er nicht genug Fressen hat, Schlafen, lautstark Mautzen, weil er nich allein in der Küche fressen will, Schlafen, lautstark Mautzen weil wir zu lange aus dem Haus waren und er kein Fressen mehr hat und noch vieles anderes mehr! Sein Lieblingsspielzeug sind meine Haargummies, denen läuft er gerne hinterher wenn man sie mit zwei Fingern durch die Wohnung schießt.

Und nun mein Kater auf einem seiner Lieblingsplätze, dem Sofa:

Kater

Lied zum Sonntag!

8. November 2009 at 13:46 | In Musik | 4 Comments
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Immer wieder Sonntags höre ich mir Jovanotti an, auch als Lorenzo Cherubini bekannt.

Für mich einfach unwiderstehlich, wie findet ihr es?

Ossobucco

7. November 2009 at 17:19 | In Kochen | 8 Comments
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Während ich heute morgen schlaftrunken meine Blogrolle nach Neuerungen untersuchte, stieß ich auf etwas unglaubliches verheißungsvolles und appetitanregendes. Ellja berichtete,und das auch noch mit wahnsinnig guten Fotos, über ihre Ossobucco-Erleuchtung.

Das wollte ich auch!

Und nach endloser Zeit in der Küche hatte ich nicht nur Ossobucco und Risotto alle Milanese, sondern auch noch ein Töpfchen mit Möhrchen dazu. Von wegen ausgewogener Ernährung! Weil mein Ofen spinnt hab ich das Bein, das zu allem übel auch nicht vom Kalb sondern vom ausgewachsenen Rindvieh stammte, einfach im Topf geschmort und dabei dann gleich die Brühe für das Risotto bekommen. Mit einem herzhaften Essen mag ich den November vielleicht doch, aber nur ein klitzekleines bisschen…

Ossobucco e risotto alla Milanese

Reality killed the video star

6. November 2009 at 19:58 | In Musik | Leave a Comment
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Der Robbie hat mich um den Finger gewickelt, das neue Album des Herrn Williams gefällt mir! Es gefällt mir sogar ausgezeichnet. 12 Tracks befinden sich auf dem Album. Einer davon ist eine zweite Version von Morning Sun. Meinem Favoriten! Es ist eher ruhig und nachdenklich, wie das Album insegsamt eher ruhig und nachdenklich daherkommt. Bis auf Bodies, Last Days of Disco und Difficults for Weirdos, in Teilen auch  Won´t do that überwiegen die ruhigen und leisen Töne. Eher besinnlich also, passend zum November ;-)

Morning Sun hier im Mitschnitt des Berlinkonzertes:

My very dear friend, Mr Winterbottom!

6. November 2009 at 14:21 | In Allerlei, Uni | 11 Comments
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Ich denke, jeder kennt Dinner for one! Als Gedächtnisstütze:

Zur Rechten von Miss Sophie sitz Mr Winterbottom. My very dear friend, wie Miss Sophie betont. Eigentlich dachte ich, der gute Mann hätte das zeitliche gesegnet und könne deswegen nicht bei der Party mitmischen. Aber weit gefehlt!

Als ich mich heute mit einer nagelneuen Textausgabe für eine unfassbare 3 in der Einstiegsklausur der Exercitia Latina belohnte, habe ich erfahren, was Mr. Winterbottom in Wahrheit treibt: Mr. Winterbottom

November

6. November 2009 at 13:15 | In kiel | 7 Comments
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Die verehrte Frau von Welt findet, es könnte IMMER November sein. Allerdings sieht November bei ihr auch SO aus.

Um ganz ehrlich zu sein, ich kann den November nicht ausstehn, allerdings sieht November in Kiel auch so aus: Kiel im November

Er ist vor allem grau und feucht und greulich und das sind nicht gerade Attribute, die ihn besonders attraktiv machen. Also meinetwegen bräuchte absolut NIEMALS November sein!

Feronia braucht…

5. November 2009 at 13:14 | In Allerlei | 13 Comments
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Also, bei Herrn Schonzeit fand ich dieses freilaufende Stöckchen, nun nehm ich es mal mit.

Man gibt einfach seinen Namen und braucht bei google ein, „Feronia braucht“ zum Beispiel.

Und dann schreibt man die ersten 10 Ergebnisse auf. Hier sind meine:

  1. Feronia braucht mein Blog
  2. … total wilde Typen
  3. …Reiter mit steifen Bigcock
  4. …erst garnicht zu überlegen
  5. …Nacktbilder mit einem scharfen Sex Bursche [sic!] und einer scharfen geilen Dirne
  6. …total notgeile Stecher.
  7. …JEDE STIMME
  8. …echte Männer
  9. …keinen Geschichtsunterricht
  10. …Junggesellen mit mega großen Riemen

Hm, was soll mir das bitte sagen?

Hilfe, meine Bücher vermehren sich unkontrolliert!

5. November 2009 at 11:49 | In Bücher, Uni | Leave a Comment
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Es ist schon eine komische Sache mit den Hausarbeiten. Solange man schreibt tauchen immer weitere Aufsätze und Bücher auf, die man UNBEDINGT berücksichtigen muss. Das bedeutet lesen, exzerpieren, anstreichen und möglichst schon markieren, welche Textstellen für welchen Abschnitt der Hausarbeit wichtig sind.

Vor einer Woche sah das Regal mit den Büchern für die Hausarbeit noch so aus: Regal 29.10.

 

 

 

 

 

 

Heute bietet sich mir dieses Bild:

Regal am 5.11.

 

 

 

 

 

 

 

 

Da muss ich wohl noch ein bisschen mehr Zeit investieren…

Oshikuru

4. November 2009 at 15:38 | In Musik | 7 Comments

Bei Schonzeits neustem und  ausführlichem Beitrag über Captain Future fällt mir nur das ein:

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